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22.12.2011 12:40 Von: DBB 20.12.2011

DBB stellt Leistungsstützpunkte weiblich vor

Grünberg und Chemnitz wurden zu DBB-Stützpunkten ernannt. Der Deutsche Basketball Bund hat Grünberg und Chemnitz, zwei anerkannte Leistungsstützpunkte für den weiblichen Nachwuchs-Basketball, zu DBB-Stützpunkten ernannt und wird die Zusammenarbeit und Unterstützung intensivieren

Zielstellung der Einrichtung von DBB-Leistungsstützpunkten Nachwuchs im weiblichen Bereich ist es, jugendlichen Perspektivspielerinnen der Altersstufen U14 bis U17 auf breitem Fundament ein Umfeld zu bieten, in dem sich diese gemessen an internationalen Ansprüchen bestmöglich entwickeln können. Übergeordnetes Ziel ist dabei die Ausbildung, Förderung und Entwicklung von „High-Potentials“ zu A-Kader-Athletinnen. Wichtigste Maxime bei der Ausbildung der Spielerinnen ist die duale Karriereplanung.

Durch die fehlenden Umfänge mangelt es vielen deutschen Spielerinnen an den immens wichtigen Grundlagen, an individueller Qualität und an Athletik. Zu wenig Personal, sprich Trainer/innen, und zu wenig Hallen sind daran schuld. Außerdem sind die schulischen Bedingungen oft unzureichend. Die Stützpunkte können gerade bei diesem Dilemma Abhilfe schaffen, das Stichwort lautet duale Karriereplanung. Es gibt einen Kriterienkatalog zur optimalen Förderung, der den Punkt „Basketball und Schule“ vorrangig berücksichtigt. In Grünberg nimmt die gesamte Schule nicht am G8 teil, Chemnitz handelt bei den Sportschülern nach dem Prinzip der „Schulstreckung“, d.h. die gleiche Menge Stoff wird auf neun Schuljahre verteilt, was weitere Freiräume schafft. Durch die Infrastruktur und damit kurze Wege wird das Zeitmanagement für die Spielerinnen/Schülerinnen zudem wesentlich erleichtert.

Im sportlichen Bereich sollte jede Spielerin mindestens einmal pro Woche Einzeltraining, zusätzlich zum Mannschaftstraining noch Training in Kleingruppen und Krafttraining absolvieren. Die Schulen werden als Partner verstanden, die Trainingsfreiräume gewähren.

„Wenn eine leistungssportliche Karriere gewünscht wird, dann muss die Spielerin sowieso in ein Top-Programm, und das kann ein DBB-Stützpunkt sein“, erklärt DBB-Vizepräsident für Jugend- und Schulsport Stefan Raid.

DBB 20.12.2011

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