Kategorie: Allgemein, Tischtennis, Presse

28.06.2011 11:51
Von: Gießener Allgemeine
Günter Laub an der Spitze des Bezirkes
(ahz) Zügig und komplikationslos wurde die erste Sitzung des ordentlichen Tischtennis Bezirksrats Hessen-Mitte in Eichenzell abgehandelt. Der Vizepräsident Sport des Hessischen Tischtennis-Verbandes, Horst Bitsch, der seit knapp einen Jahr als Bezirksbeauftragter für die Geschicke im Bezirk Mitte verantwortlich war, konnte sich schon nach einer Stunde entspannt zurücklehnen.
Seine Mission war erfüllt, der Bezirk Mitte hatte wieder einen handlungsfähigen Bezirksvorstand, der jetzt Bezirksrat heißt. An die Spitze des Gremiums wählten die 20 Delegierten aus den fünf Kreisen den »Gießener« Kreissportwart Günter Laub (Göbelnrod). Er ist der neue starke Mann an der Spitze und damit in erster Linie für den Bezirk verantwortlich.
Noch bevor aber die wichtigste Entscheidung, die Wahl des Bezirksrates, anstand, blickte Bitsch noch einmal auf die letzten Monate zurück. »Bevor es zu einem Neustart kommt, müssen auch die Geschehnisse aufgearbeitet sein«. Er sagte, dass sehr viel Misstrauen unter den einzelnen Mitarbeiter vorhanden gewesen sei. »Es gab sehr viele atmosphärische Störungen, auch und vor allem im zwischenmenschlichen Umgang miteinander«. Diese hätten dazu geführt, dass es zu Rücktritten und zu Rechtsstreitigkeiten gekommen sei. Bitsch berichtete über seine Tätigkeiten als Bezirksbeauftragter und auch davon, dass er auch sehr viele Einblicke in die einzelnen Kreise bekommen habe. »Mein Ziel war es, einen arbeitsfähigen Vorstand hinzubekommen mit effektiven Arbeitsgruppen, die können und auch wollen«. Ein Jahr vor der verwaltungstechnischen Umstrukturierung der Bezirke sollten die Tischtennis-Veranstaltungen alle professioneller aufgebaut und die Verwaltung gekürzt und schlanker werden. Der Sport sollte dabei immer im Vordergrund stehen. Mittlerweile sei ein gutes Klima entstanden. »Jeder sollte sich jetzt an die eigene Nase fassen, damit unser Sport davon profitieren kann«, sagte Bitsch abschließend. Der Präsident des HTTV, Dr. Norbert Englisch, ging in seinem Grußwort ebenfalls noch einmal kurz auf die jüngere Vergangenheit ein. Er sprach von Kompetenzgerangel und großer Unruhe. Man müsse unterscheiden zwischen einer gesunden und ungesunden Unruhe. Letztere koste aber sehr viel Zeit, Kraft und Energie.
Bevor es durch die Delegierten dann zur Neuwahl des Bezirksrates und der Klassenleiter kam, wurde dem noch im Amt befindlichen »Restvorstand« einstimmige Entlastung erteilt. Damit war der Weg frei für die Neuwahlen, die allesamt einstimmig erfolgten: Bezirkssportwart ist Günter Laub (Grünberg), Bezirksjugendwart Norbert Fritz (Hammersbach), Bezirksschülerwart Holger Thösen (Gedern) und Bezirkspressewart Hartwig Zinn (Lauterbach). Zu Beisitzern im Jugendausschuss wurden Olaf Grün und Alois Stricker gewählt.
Die Neuwahlen der Klassenleiter brachten folgendes Bild: Herren, Bezirksoberliga 1: Rüdiger Bode, Bezirksoberliga 2: Horst Wilmsen, Bezirksliga 1: Rüdiger Bode, Bezirksliga 2: Heiko Rother, Bezirksliga 3: Wolfgang Stichel, Bezirksliga 4: Horst Wilmsen, Bezirksklassen 1 und 2: Rüdiger Bode, Bezirksklassen 3 und 4: Heiko Rother, Bezirksklassen 5 und 6: Wolfgang Stichel, Bezirksklassen 7 und 8: Horst Wilmsen. Damen, Bezirksoberliga 1: Rüdiger Bode, Bezirksoberliga 2: Wolfgang Stichel, Bezirksliga 1: Silke Weber, Bezirksliga 2: Horst Wilmsen, Bezirksklassen 1 und 2: Silke Weber, Bezirksklasse 3: Wolfgang Stichel, Bezirksklasse 4: Horst Wilmsen. Jugend, Bezirksoberliga Ost und West, Bezirksoberliga weibliche Jugend und Bezirksoberliga Schüler: alle Christian Erb.
Die neue Bezirksportwart Günter Laub dankte zunächst einmal Horst Bitsch für seine sehr engagierte Arbeit in den letzten Monaten, die ihm auch von sehr viel Zeit und Kraft abverlangt habe. Laub selber wünschte sich eine kreative und positive Zusammenarbeit und hoffe dabei auf die Unterstützung von allen Personen des Vorstandes und der Kreise. »Helft mir, die Brücke zu finden und lasst mich nicht fallen«, so Laubs Bitte an die Delegierten.
Artikel der Gießener Allgemeinen
vom 27.06.2011