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08.12.2011 14:11
Von: Landessportbund
Landessportkonferenz diskutiert in Wiesbaden
Mit der angespannten Finanzsituation des Landessportbundes Hessen (lsb h) hat sich jetzt die Landessportkonferenz auf ihrer turnusgemäßen Tagung in Wiesbaden beschäftigt.

Hessens Innen- und Sportminister Boris Rhein (M.), lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller (r.)
Der Landessportbund finanziert seine Arbeit überwiegend aus Anteilen an den Lotto-Umsätzen sowie aus Sportwetten-Erlösen. Zurückgehende Einnahmen in diesem Bereich führen in der Konsequenz zu Einnahmeverlusten für den organisierten Sport. Die Vorlage eines ausgeglichenen Haushaltes wird für den Sportbund daher trotz intensiver Sparbemühungen und gleichermaßen vorsichtigem wie effizienten Wirtschaftens immer schwieriger.
Dass vor diesem Hintergrund dringender Handlungsbedarf besteht, darüber herrschte innerhalb der Landessportkonferenz Konsens. Boris Rhein, Minister des Innern und für Sport, wies in diesem Zusammenhang ebenso auf die Bedeutung des organisierten Sports für die Gesellschaft hin, wie weitere LSK-Mitglieder.
Ein Vorschlag, der dem Landessportbund eine gewisse Finanzsicherheit bieten würde, wäre die Ausweisung eines „finanziellen Bodens“. Danach würde dem lsb h einen „Grundbetrag“ zur Verfügung stehen, mit dem Planungssicherheit einhergeht. Ein Vorschlag, dem beispielsweise Norbert Schmitt (SPD) ebenso zustimmen könnte, wie Horst Klee (CDU).
Die Landessportkonferenz (LSK), soviel zum Hintergrund, setzt sich aus Mitgliedern der Landtagsfraktionen, des Landkreistags, des Städtetags, des Hessischen Städte- und Gemeindebunds, Vertreter der Hochschulen, der Sportfachverbände, der Sportkreise und des Präsidiums des Landessportbundes zusammen. Die Konferenz tagt einmal im Jahr.
Ralf Koch/R. Wächter